Frankfurter Hauptfriedhof: Bemerkenswert
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Thema: Klick vergrößert
Anonyme Bestattung - Kritischer Beitrag im Fernsehen
Gemeinschaftsgrabstätte für HIV-Infizierte und Aidskranke
Die Statue des "Adam" im Frankfurter Hauptfriedhof
Füchse auf dem Friedhof
Friedhofsbesucher: Vorsicht, aggressives Betteln...
Patientenverfügung
Traurige Unsitte
Baum frisst Grabstein
  Wie die Natur sich behauptet, wenn wir nicht eingreifen.
Filmteam auf dem Friedhof
Die Geschichte um das Grab des ermordeten Hermann Lichtenstein
Gedicht: Auf dem Friedhof in Frankfurt
Gedicht: Depressionen vermeiden
Wissenswertes aus der Jüdischen Tradition über Beerdigungen
Friedhofsmauer aus Steinen mit ungewöhnlicher Herkunft
Verzeichnis aus 1945 der Grabmacher- und Steinmetzgeschäfte
Stille und Lärm: Gegensätze bei der Grabpflege
Straßenverzeichnis der Stadt Frankfurt am Main
Skater auf dem Friedhof
Mausoleum "Reichenbach-Lessonitz"
Mausoleum "Gans"
Mausoleum "von Pander zur Hosen"
Mausoleum "Neubauten 2011"
Naturdenkmal, die Rotbuche in Gewann C
Grabschändungen - Traurige Beispiele

Geboren und verloren..

Geboren und verloren?
Prosa von Annette Morche, Hebamme in Halle/Saale

Auf der Grabstätte für totgeborene Kinder "Ein Hauch von Leben"
im Gewann E 334 - eine Patenschaftsgrabanlage der Genossenschaft der Friedhofsgärtner - war im November 2007 ein Schriftstück niedergelegt. Der Text stammt von einer Hebamme...

Lesen Sie hier


Kulturhistorischer Schaden im alten Teil des Friedhofs
Neue Bauten

In § 27 der Friedhofsordnung der Stadt Frankfurt am Main vom 20. Juli 2010 ist der Allgemeiner Gestaltungsgrundsatz festgeschrieben: "Jede Grabstätte ist so zu gestalten und an die Umgebung anzupassen, dass die Würde des Friedhofs in seinen einzelnen Teilen und in seiner Gesamtanlage gewahrt wird." Dieser Gestaltungsgrundsatz wurde nicht berücksichtigt! Ich betreibe seit Jahren diese private Informations-Internetseite für den Frankfurter Hauptfriedhof und hatte immer das Ziel vor Augen, für die kulturhistorische Erhaltung zu werben.
Fakt ist: Friedhofsbesucher finden den Standort nicht nur unpassend, sie sind entsetzt.

Ich hätte erwartet, dass unsere Friedhofskultur von der Stadt Frankfurt am Main besser geschützt würde, auch im Zusammenwirken mit anderen Kulturen. Wenn man will, gibt es immer einen Weg. Diese Fehlentscheidung kann man leider nicht schönreden. Hier lesen Sie mehr..


Die Schönheit des Verfalls

Die Bemühungen um die Erhaltung künstlerisch oder historisch wertvolle Grabmale sind vielfältig.

Aufmerksamen Friedhofsbesuchern fällt diese Grabstätte (Foto rechts) in Gewann A wegen ihrer Ungepflegtheit ins Auge. Trotz Patenschaft steht in Zukunft keine Pflege oder Restauration an. So will es der Grabmalpate, obwohl in der Vereinbarung zwischen der Stadt Frankfurt am Main, vertreten durch den Magistrat, dieser vertreten durch das Grünflächenamt und der Grabmalpatin oder dem Grabmalpaten der Textinhalt auch anders verstanden werden kann.
Lesen Sie, wie die unterlassene Pflege mit "Die Schönheit des Verfalls" begründet wird. mehr..

 

Zum Artikel

Grabstätte der Opfer des KZ-Außenlagers Katzbach/Adlerwerke
In Gewann E, angrenzend am Lichnowsky-Platz, liegt die Grabstätte von 528 ermordeten Menschen.
Seit 1995 pflegt der Verein LAGG (Leben und Arbeiten in Gallus und Griesheim) die Grabstätte.
Auf Betreiben des LAGG wurde das Grab 1997 umbenannt von »polnische Kriegsgräber« in »Grabstätte der Opfer des KZ-Außenlagers Katzbach/Adlerwerke«.
Die Grabstätte ist mit Steinplatten eingefaßt, in der alle Namen der Toten eingraviert sind. (Foto links) - Mehr Fotos und Infos hier

Antrag der CDU-Fraktion

"Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen..",
unter diesem Anliegen regt die Partei beim Magistrat der Stadt Frankfurt am Main
am 25.06.2007 an, den kulturhistorischen Wert des Hauptfriedhofs zu sichern und zugänglich zu machen.
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Als Antragsteller sind genannt:
 
Stv. Markus Frank
Stv. Alexandra Prinzessin von Hannover
Stv. Günther Quirin
Stv. Dr. Walter Seubert



Lesen Sie hier den gesamten Antrag im PDF-Format.             [Presseartikel hier]
Bericht lesen Der Rundgang am Mittwoch, den 15. August 2007 über den Hauptfriedhof: Einladung der CDU-Fraktion... 

 


Interesse der Jugend gefördert...
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Ein positives Beispiel unserer Zeit zeigt uns hier Pfarrer Reiner Haberstock der ev. Luthergemeinde in Frankfurt am Main (5. Pers. von links), der mit seinen Konfirmandinnen und Konfirmanden den Hauptfriedhof besucht, um den jungen Menschen Informationen zu vermitteln, die nicht in der Tagespresse zu lesen sind. Und dabei geht es keineswegs langweilig zu, wie der Fotograf des Bildes im November 2006 zu berichten weis. Hier steht die Gruppe im alten Teil des Friedhofs im Gewann C, Nähe dem Grabmal von Pauline Schmidt (1840-1856). Ganz rechts im Bild ist Pfarrerin Melanie Lohwasser zu sehen, die ebenfalls der Luthergemeinde angehört.

Patientenverfügung
 Zur Patientenverfügung  
Christliche Patientenverfügung mit Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung.
Anstöße zum Nachdenken von der Autorin Cornelia Simon niedergeschrieben in der Zeitung der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef, Frankfurt am Main - Bornheim Nummer 7 - Januar 2005:
Wer über das Sterben nachdenkt, kommt irgendwann einmal zur Frage des "Wie". Die Angst, was mit mir geschieht, wenn ich nicht mehr über mich selbst verfügen kann, regt viele Menschen dazu an, eine Patientenverfügung zu verfassen...

Empfehlenswertes Formular der Evangelischen Kirche in Deutschland
zum Download als PDF-Datei mit Vorwort von
Präses Manfred Kock
Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland
und
Kardinal Karl Lehmann
Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
Hier klicken

Zu dem Schmerz auch noch die traurige Unsitte..
 Traueranzeige aus der Tagespresse  
 "Ich möchte dir heute unsere Lieblingsblumen auf das Grab legen und hoffe,
dass sie wenigstens an diesem Tag liegenbleiben!"

Die Worte in dieser Anzeige weisen auf die traurige Unsitte hin, Blumen von einem
fremden oder anderen Grab wegzunehmen.

Baum frisst Grabstein
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Filmteam auf dem Friedhof
Filmteam auf dem Friedhof Immer wieder kommt es vor, dass die reizvolle und schöne Anlage des Frankfurter Hauptfriedhofs als Kulisse für Filmteams genutzt wird. 
Schon allein durch die Nähe des Hessischen Rundfunks in der Bertramstrasse bietet es sich an, für Außenaufnahmen  einschlägiger Filmproduktionen das Terrain zu besuchen.
Zu den Bildern   Bild links:

Das Filmteam zur ZDF-Vorabendserie "Die Spezialisten-SOKO Rhein-Main" im Vorraum zur Trauerhalle.
Die Dreharbeiten wurden am 9. August 2006 gemacht und zufällig war Dieter Georg vor Ort, der zur Kamera griff und einige Fotos vom Umfeld des Filmteams schoß.
Nach Ansicht von Herrn Georg waren über 100 Personen als
Team und Komparsen vor Ort.

Klicken Sie auf das Bild, um zu den Fotos zu gelangen.

 

Klick vergrößert   Bild links:
Das Filmteam zum Tatort "Janus" (HR) postiert sich vor dem
Mausoleum Reichenbach-Lessonitz für ein Foto.
Die Szene des Films: Mitten aus der Trauer um ihre Eltern gerissen, die einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sind, eilt Hauptkommissarin Charlotte Sänger mit ihrem Kollegen Fritz Dellwo direkt von der Beerdigung zu einem neuen Fall...
Diese Beerdigung wurde vor dem Hintergrund des Mausoleum
Reichenbach-Lessonitz im Gewann F im Jahr 2004 gedreht.
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Bild links:


HR-Filmteam im November 2005 am Grabdenkmal von Franz Xaver Winterhalter (20.04.1805 - 08.07.1873). Gewann C 123

Grund: Eine Reportage über die Patengräber von Herrn Beeg.
Weitere Infos über Patenschaftsgräber hier klicken.


 
 
Friedhofsmauer aus Steinen mit ungewöhnlicher Herkunft  
Mehr Informationen   Mit den Abbruchsteinen der Hauptsynagoge und der Börneplatz- Synagoge ließ die Stadt 1939 die 165 m lange Mauer nördlich der Leichenhalle errichten.
 
Mehr Informationen hier klicken

Verzeichnis (1945)

Dokument aus 1945


der Steinbildhauer, Grabmacher-und Steinmetzgeschäfte,
die zur Ausübung gewerblicher Arbeiten auf den
Frankfurter Friedhöfen zugelassen sind.

 
Straßenverzeichnis

Straßenverzeichnis der Stadt Frankfurt am Main

Offizielles Straßenverzeichnis aus 2002,
der Stadt Frankfurt am Main

PDF-Datei herunterladen 625 kB
von der Internetseite der Stadt Frankfurt am Main


Außer dem Alphabetisches Straßenverzeichnis finden Sie hier weitere Informationen über:

Lage, Ortszeit und Fläche
Stadtgrenzen und Entwicklung des Stadtgebietes
Wichtige Anschriften
Polizeireviere und Polizeiposten
Ortsbezirke mit Ortsteilen und Stadtbezirken


 
Skater auf dem Friedhof

Hier mehr Fotos

Frankfurts Skater trifft man überall.
Selbst an dem Ort, der für letzte Ruhe und das Betrauern von unseren Angehörigen und Freunden vorgesehen ist, treffen sich Jugendliche, um ihren Freizeitsport auszuleben.
Und dabei geht es keineswegs ungefährlich zu.
Mehr über die Aggressive-Skater hier klicken.

Gegensätze

Gegensätze

Auf dem Grabstein steht:
"DAS EWIGE IST STILLE".
Vor der Grabstätte steht
ein Arbeiter, der fleißig seiner Arbeit nachgeht.
Es ist lobenswert, wenn die
Gräber gepflegt werden,
egal, ob man selbst Hand
anlegt oder eine Firma damit

Gegensätze

beauftragt. Aber der Lärm, den eine solche Laubblasmaschine an die Umwelt abgibt, ist enorm. Man hört die Laubbläser schon weit früher, als man diese mit dem Auge ausmachen kann. Und wenn gerade in der Nähe ein Mensch zu Grabe getragen wird, so ist dieser Lärm einfach unpassend.
Wann wird endlich die Industrie Geräte auf den Markt bringen, die so leise sind, wie ein Hausstaubsauger, der eigentlich noch laut genug ist. Rechen und Besen sind eben doch nicht so schlecht gewesen, nur in unserer Zeit leider zu teuer. Schade.
 

 
Füchse auf dem Friedhof

Zum Bericht

Die Frankfurter Neue Presse vom 02.08.2006
beschäftigt sich mit dem Thema der Füchse auf dem Frankfurter Hauptfriedhof und spricht auch mit dem zuständigen Leiter Magistratsoberrat Herrn Karlheinz Braun über Ideen und Wege des Problems Herr zu werden.

Mehr Informationen hier klicken

 


 
Grabschändungen

Grabschändung bezeichnet das mutwillige Zerstören oder Beschädigen von Gräbern und ist in Deutschland nach § 168 des Strafgesetzbuches (StGB) als Störung der Totenruhe eine Straftat.
Auch der er Versuch ist bereits strafbar.

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