Frankfurter Hauptfriedhof:  Neue Konzepte gefordert
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Einladung CDU-Fraktion vom 15.08.2007
Der Antrag der CDU-Fraktion vom 25. Juni 2007
,

den Hauptfriedhof als kulturhistorischen Wert zu sichern
und der Bürgerschaft mehr zugänglich zu machen, war der Grund zu einem Rundgang über den Hauptfriedhof am Mittwoch, den 15. August 2007 einzuladen.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Frank (im Foto ganz rechts) möchte die Restaurierung und Pflege erhaltenswerter Grabstätten der kulturhistorische Stätte Hauptfriedhof durch die Stadt Frankfurt am Main in Kooperation mit Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie kulturgeschichtlich interessierten Vereinen, Institutionen und Unternehmen intensivieren.
Eingeschlossen in die Vorstellung von Markus Frank ist die verstärkte Werbung für Patenschaften für künstlerisch oder historisch wertvolle Grabmale. In seiner Ansprache, hier vor dem historischen Verwaltungsgebäude, begrüßte und würdigte er ausdrücklich das ehrenamtliche Engagement zweier Gäste dieser Einladung: Herrn Dieter Georg und Harald Fester. Herrn Georg für sein Bestreben immer wieder neue Paten für denkmalgeschützte Grabstätten auf dem Hauptfriedhof zu finden, und Herrn Fester, Autor der
Internetseite zum Hauptfriedhof als Beispiel dafür, wie man den Friedhof als kulturhistorischen Landschaftspark dem Bürger näher bringen kann.

Die Gruppe folgte Herrn Heldmann vom Grünflächenamt zu mehreren Stationen beim Rundgang über den Friedhof und ließ sich über zwei Stunden umfassend informieren.

Einladung CDU-Fraktion vom 15.08.2007 Einladung CDU-Fraktion vom 15.08.2007 Foto der Grabstätte Kessler vor Übernahme der Patenschaft
Herr Georg bei seinen Erläuterungen
vor der Grabstätte Kessler
von links nach rechte:
Herr Georg, Herr Heldmann, Herr Frank
Foto der Grabstätte Kessler vor Übernahme der Patenschaft

Zu den Fotos oben:
Vor dem neuesten Patenschaftsprojekt von Dieter Georg im Gewann F, dem Grabmal der Bankhaus-Familie Kessler, die zur Jahrhundertwende zu den großen Mäzenen der Stadt zählte, beantwortete Herr Georg Fragen zur Reinigungstechnik und begründete seine Leidenschaft zur Erhaltung schützenswerter Grabstätten. Natürlich ist sein Handeln immer nur in Absprache auch mit dem Denkmalamt - zuständig für denkmalgeschützter Grabmale - möglich, betonte er ausdrücklich.
Es reicht aber nicht aus, nur eine Patenschaft für eine Grabstätte einzugehen und nichts an Pflege zu unternehmen. Der Pate muß sich auch einbringen und nicht nur die Vorteile des übertragenen Nutzungsrechts genießen wollen.
 

Antrag der CDU-Fraktion hier