Frankfurter Hauptfriedhof:  Grabschändung im Mai 2007
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Die Grabschändungen (Vandalismus) hören nicht auf...
Grabschändung bezeichnet das mutwillige Zerstören oder Beschädigen von Gräbern und ist in Deutschland nach § 168 des Strafgesetzbuches (StGB) als Störung der Totenruhe eine Straftat. (Gesetzestext)


Zuständigkeit:

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Polizeidirektion Nord
12. Polizeirevier (Eschersheim)
Am Schwalbenschwanz 3
60431 Frankfurt am Main
Telefon: 069 / 75 51 12 00
Telefax: 069 / 75 51 12 09

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Foto rechts:
Der Aushang an einem Baum auf dem Hauptfriedhof
mit folgendem Text spiegelt die Ratlosigkeit der betroffenen Menschen wieder:

"Bitte die Person, die meiner Mutter die Elfenfigur wegnahm, sie doch zurück zustellen. Was für ein Mensch sind Sie, der es fertig bringt Verstorbene zu berauben? Haben Sie eigentlich ein Gewissen und können noch gut schlafen?"

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Engelskopf Profil Köpfe von puttenartigen Kinderfiguren abgeschlagen
Grabstätte: Mahr
Gewann F-130
Abbildung vor der Zerstörung, bitte hier klicken
Die Presse hilft mit...

In der Frankfurter Neue Presse vom 10.05.2007 schreibt
Jürgen Walburg unter der Überschrift "Friedhofsschänder unterwegs"

Hin und wieder besucht Geschichtsforscher Björn Wissenbach den Flohmarkt am Sachsenhäuser Mainufer. Schnäppchen interessieren den 36-jährigen Diplom-Ingenieur aber überhaupt nicht. Der gebürtige Darmstädter geht vielmehr in kunsthistorischer Mission von Stand zu Stand. Was er samstags in Sachsenhausen sucht, ist Diebesgut von Friedhöfen.
Es begann vor einem Jahr.
Im Juni 2006 hat Stadthistoriker Wissenbach auf dem Flohmarkt...  weiter
 

Grabschändungen erschrecken Frankfurter Bürger

Zeitungsartikel

 

Friedhofsschänder unterwegs

Unter dieser Überschrift berichtet die Frankfurter Neue Presse vom 10.05.2007 über gestohlene Engelsköpfe, die auf dem Flohmarkt auftauchten.

Lesen Sie den Artikel links.


Erneut beschäftigt sich die Presse mit dem Thema

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Der fromme Wunsch steht auf vielen Grabsteinen: "Ruhe in Frieden". Auf dem Frankfurter Hauptfriedhof bleibt es häufig ein Wunsch. Friedhofsschänder, Randalierer und Diebe verwüsten ganze Grabfelder und zerschlagen wertvolle Skulpturen. Zudem haben aggressive Inline-Skater...

mehr, hier klicken

Kommentar in der Frankfurter Neuen Presse
von Dieter A. Graber "Ansichtssache".

hier klicken


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Schon wieder Köpfe von Grabdenkmal abgeschlagen


Die Personifikation der Caritas, in Gestalt einer Mutter mit zwei Kindern wurde schwer beschädigt. Das Grabdenkmal steht seit Mai 2007 als trauriges Bespiel von Vandalismus und Sachbeschädigung in Gewann D.
Der Figurengruppe, 1843 vom Bildhauer Johann Nepomuk Zwerger (1796-1868) geschaffen, wurden zwei Köpfe abgeschlagen. Das Kunstwerk aus rotem Sandstein war bereits stark abgewittert und die untere Kindesfigur fehlte bereits.

Die Friedhofsverwaltung hat nach eigenen Angaben umgehend Strafanzeige bei der Polizei gestellt.

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Grabstätte:
Zickwolff-Malss
Gewann D 220

Grabdenkmal:
Zickwolff-Malss
vor der Zerstörung