Frankfurter Hauptfriedhof:  Grabschändung im Mai 2008
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Grabschändungen schon wieder an der selben Grabstätte im Gewann F

Grabschändung bezeichnet das mutwillige Zerstören oder Beschädigen von Gräbern und ist in Deutschland nach § 168 des Strafgesetzbuches (StGB) als Störung der Totenruhe eine Straftat. (Gesetzestext)

Zuständigkeit:
Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Polizeidirektion Nord
12. Polizeirevier (Eschersheim)
Am Schwalbenschwanz 3
60431 Frankfurt am Main
Telefon: 069 / 75 51 12 00
Telefax: 069 / 75 51 12 09


Gewann F 130,
schräg gegenüber der Mausoleum "Reichenbach-Lessonitz" steht ein 1909 entworfenes Postament aus rotem Sandstein, das eine Urne trägt. Vier puttenartige Kindergestalten nehmen diese in ihre Mitte.
 
Frankfurter Hauptfriedhof Frankfurter Hauptfriedhof Frankfurter Hauptfriedhof
Inschrift:
Paul Mahr
geb. 5. Dezember 1889
gest. 20. Februar 1970
Tina Mahr
geb. Knauer
geb. 18. August 1893
gest. 27. Februar 1970
 
Hier einer der vier
puttenartige Kindergestalten,
bevor durch Vandalismus
im Mai Jahr 2007
zum ersten Mal das Grabmal
dem zerstörerischen Angriff
ausgesetzt wurde.
Das Grabmal steht ganz
in der Nähe
des Mausoleum
"Reichenbach-Lessonitz", was
sich im Hintergrund
unscharf abbildet.
Es ist eine Schande: In den ersten Maitagen 2008 wurde an dem obigen, denkmalgeschützten Grabmal der letzte Puttenkopf auch noch von Unbekannten abgeschlagen. Vermutlich zwischen dem 1. und 4. Mai 2008. Vor fast genau  einem Jahr mußten schon drei der Kindergestalten ihre Köpfe lassen.
Frankfurter Hauptfriedhof Frankfurter Hauptfriedhof


Fotos links:


Jetzt ist auch - wieder durch Vandalismus - die vierte Kindergestalt kopflos.

Siehe auch Artikel von 2007

 

Danke an
Dieter Georg für die Fotos