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Kriegsgräber(1) - Kriegsgräber(2) - Kriegsgräber(3) - Kriegsgräber(4) |
| Gewann VII: |
GPS: N 50° 08' 11.63" E 008° 41' 37.06'' |
| Auf 20 Friedhöfen im Stadtgebiet von Frankfurt am Main haben insgesamt 10.658 Tote des Ersten und Zweiten Weltkrieges ihre letzte Ruhe gefunden. Die größten Kriegsgräberstätten gibt es hier – auf dem Hauptfriedhof sowie dem Waldfriedhof Oberrad. | |
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Einige der auf diesem Friedhof gelegenen Gräberfelder wurden bereits
während des Krieges angelegt und später von der Stadt Frankfurt in
Zusammenarbeit mit Bund und Land sowie dem Volksbund Deutsche
Kriegsgräberfürsorge e.V. ausgestaltet. Umbettungen von verschiedenen
Stadtteilfriedhöfen trugen zur Erweiterung der Anlage bei. Zu den beigesetzten Toten gehören deutsche sowie ausländische Männer, Frauen und Kinder. Den Mittelpunkt der Anlage bildet das Ehrenmal für die Toten des Ersten Weltkrieges. 1.625 deutsche Soldaten sowie 41 russische und serbische Kriegsgefangene haben im vorderen Teil des Gewann VII ihre letzte Ruhe gefunden. 3.109 deutsche Soldaten des Zweiten Weltkrieges und zivile deutsche Opfer des Bombenkrieges wurden im hinteren Teil des Gewann VII beigesetzt. Ihre Gräber sind mit rötlichen Sandsteinkreuzen gekennzeichnet. Ein schmaler Weg rechts neben dem Ehrenmal führt zum Mahnmal ("Hiob") für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. In dem daran anschließenden Gräberfeld wurden 895 ausländische Zwangsarbeitskräfte und Kriegsgefangene sowie 545 deutsche Opfer der Gewaltherrschaft zusammengebettet. Auf der hinteren, rechten Seite im Gewann X haben 113 polnische Tote des Zweiten Weltkrieges ihre letzte Ruhe gefunden. |
| Gräberfeld der zivilen deutschen Bombenopfer |
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Von Juni 1940 bis zum März 1945 war Frankfurt zahlreichen
Bombenangriffen ausgesetzt. Die schwersten Angriffe erlebte die
Frankfurter Bevölkerung zwischen dem 18. und 24. März 1944. Der
Altstadtkern und die Innenstadt wurden fast vollständig zerstört, auch
Goethes Geburtshaus brannte nieder. Mehr als 180.000 Menschen wurden
obdachlos. Die 22-jährige Else Benker (Reihe 25, Grab 4) kam beim Bombenangriff am 22. März 1944 in Ausübung ihres Berufes als Krankenschwester im Marienkrankenhaus ums Leben. Am 12. September 1944 gab es einen weiteren Angriff, bei dem auch der Bockenheimer Luftschutzbunker in der Mühlgasse getroffen wurde. An diesem Tag starben dort zahlreiche Frauen und Kinder, darunter die 28-jährige Katharina Brunner mit ihrem knapp zweijährigen Sohn Karlheinz (Reihe 47, Grab 13 und 14). |