Frankfurter Hauptfriedhof:  Luftaufnahmen (1)
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Beim Fotografieren muß man nicht, wie ein Maler auf einer leeren Leinwand bei Null anfangen - dem Fotografen bietet sich immer ein Motiv, das er mit Hilfe seiner Kamera fest hält. Meist dominiert der Zweck, wofür das Foto genutzt wird. Oft sind es aber die unterschiedlichsten Anstrengungen, die der Bildgestalter unternimmt, um seine Vorstellungen im Bild festzuhalten. Die Auswahl des Standortes der Kamera ist ein Teil davon. Wir kennen alle die Situation, wenn die zu fotografierende Person nicht dort im Sucher auftaucht, wo sie vor dem Hintergrund "etwas her macht". Und oft zwingt einem die Kreativität ein paar Schritte seitwärts oder nach hinten zu gehen, damit alles paßt, bevor man den Auslöser drückt.
Klick vergrößert Was aber, wenn der Weg nach hinten versperrt oder seitwärts kein Ausweichen möglich ist.
Um auf das Foto nicht verzichten zu müssen geht man den Kompromiß einer unwirklichen Perspektive ein. Mit den heutigen Weitwinkelobjektiven ist nicht immer der gewünschte Erfolg zu erzielen, da es schnell zu stürzenden Linien kommt, was z. B. Gebäudekanten an den seitlichen Rändern des Fotos schief aussehen läßt.
Es ist also bei einem guten Foto immens wichtig, den richtigen Standort der Kamera zu wählen.
Die Luftbildfotografie vom Boden aus ist eine unersetzliche Hilfe dabei. Sie hat gegenüber der Fotografie aus dem Flugzeug oder dem Helikopter den Vorteil wetterunabhängig zu sein.
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Das wichtigste aber ist der Kostenfaktor, bei dem die Luftbildfotografie vom Boden aus immer um ein vielfaches preiswerter ist. Der Hauptfriedhof hat mehrere Stellen, wo man mit dieser Technik eindrucksvolle Fotos erstellen kann. Diese Bildreportage zeigt das Vorgehen und Ergebnisse eines Tages im Februar bei schlechtem Wetter. Die Bilder oben zeigen das Arbeitsgerät mit dem "Stativ" von 17 Meter Höhe.
Klick vergrößert Das Bild rechts zeigt den Fotografen Karl-Heinz Hofmann auf dem Dach seines Aufnahmewagens beim Lösen der Sicherheitsverschraubung der Segmente für den Teleskop-Mast. Schon montagefertig steht in einer Halterung neben ihm der schwenkbare Kamerakopf mit professioneller digitalen Fotokamera und einer Videokamera, die gestattet, gleichzeitig Videoaufnahmen zu machen. Im Wageninnere befinden sich das Steuergerät für den Schwenk-Neigekopf und die Objektivsteuerung mit der Kameraauslöseeinrichtung.  Klick vergrößert
Foto oben:
Aufnahmewagen vor dem
Neuen Portal. Die Parkbucht
war der Standort für die
Fotoarbeiten vor Ort.

Das Ergebnis: Fotos unten links und rechts zeigen das Neue Portal im Februar 2007

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