Frankfurter Hauptfriedhof: Aggressive-Skater 
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Frankfurts Skater trifft man überall. Selbst an dem Ort, der für letzte Ruhe und das Betrauern von unseren Angehörigen und Freunden vorgesehen ist, treffen sich Jugendliche, um ihren Freizeitsport auszuleben.
Klick vergrößert Und dabei geht es keineswegs ungefährlich zu.
Im Vergleich zu Fitness-Skatern kann es besonders bei Aggressive-Skatern zu schwereren Verletzungen kommen. Aggressiv-Skaten: So werden Skater bezeichnet, die zusätzliche Utensilien zum Sport nutzen. Zum Beispiel Halfpipe, Geländer, Treppen etc.


Die lauernden Gefahren zu ignorieren gehört zum coolen Auftreten der Jugendlichen. Action pur heißt es, wenn der kleine Zeiger der Uhr nachmittags die fünf passiert hat. 
Am Neuen Portal finden sich optimale Bedingungen zum "Grinden". Grinden, das heißt der Skater springt auf ein Geländer, rutscht seitlich auf der Mitte der Schuhschiene herunter und schließt meist mit einem Sprung ab.

Riskant, ohne jeglichen sichtbaren Körperschutz, werden hier die Sprünge auf des Handrail (Treppengeländer) ausgeführt.
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Jeder dritte Aggressive-Skater hat sich schon eine ernsthafte Verletzung zugezogen, die einen Arztbesuch oder Krankenhausaufenthalt erforderte. Am häufigsten sind Handgelenk, Unterarm und Knie betroffen.
 
Es ist zu hoffen, daß sich hier keine Unfälle mit Friedhofsbesuchern ereignen, bei deren Erscheinen im Treppenbereich die Jugendlichen augenscheinlich ihre Aktionen sofort abbrechen.

Trotzdem sollten besser die bevorzugte Übungsmöglichkeiten für Skater am Mainuferparkplatz, der Platz vor der Alten Oper und rund um die Hauptwache, auf dem Uni-Campus und vor der Uni-Bibliothek genutzt werden.
Fotos vom 15.04.2005 17:15 Uhr

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