Brauchwasser-Leitungsnetz-Renovierung + Liste der Wasserschöpfbecken (Brunnen)

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Die vielen Wasserschöpfbecken im Bereich des Hauptfriedhofs - in der Umgangssprache "Brunnen" genannt - sind in den vergangenen Jahren für das zuständige Grünflächenamt der Stadt Frankfurt am Main immer teurer geworden. Die Gründe lieferten hierbei nicht die Friedhofsbesucher, sondern liegen in dem immer höheren Wasserverbrauch ohne Einwirkung. Die Einspeisung in das Versorgungsnetz der Zapfstellen erfolgte in der Vergangenheit mit Wasser in Trinkwasserqualität. Durch das in die Jahre gekommene, unterirdische Versorgungsnetz kam es zu Wasserverlusten ohne Nutzen. Das heißt, manche Leitungen sind undicht geworden und hielten das wertvolle Trinkwasser nicht an den Sperrventilen zurück. Im November 2017 begannen die Arbeiten, um diesen unnützen Kostenfaktor auszuschalten. Ein neues Wasserleitungsnetz wurde in Angriff genommen.
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Brauchwasser-Leitungsnetz-Renovierung: 46 Brunnen nicht mehr in der Planung

Im neuen Wasserleitungsnetz fehlen 46 Brunnen.
Denkmalgeschütze Zapfstellen bleiben erhalten.
Seit November 2017 bis in den Frühling 2018 werden
auf dem Hauptfriedhof unübersehbare Bauarbeiten
am Brauchwasser-Leitungsnetz durchgeführt.

An verschiedenen Stellen, bei den vorhandenen Aushängekästen, stehen neue, grüne Informationstafeln, die über dieses Thema Informieren. Auch hat das Grünflächenamt der Stadt Frankfurt am Main im Internet darüber informiert. Darin heißt es zum Beispiel: "Im Zuge dieser Maßnahme wird das Standortkonzept der Wasserschöpfbecken überarbeitet. Zukünftig gibt es weniger Zapfstellen, die aber gleichmäßig verteilt an günstigen Plätzen stehen werden. Die denkmalgeschützten Brunnen bleiben allesamt erhalten." Ein Übersichtsplan mit vielen blauen Punkten untermauert optisch von Seiten des Amtes die Planungen. Die geordneten blauen Punkte zeigen die, nach der Fertigstellung der Bauarbeiten, nutzbaren Wasserstellen für den Friedhofsbesucher. Und zusätzlich ist zu lesen: "Bei Fragen können Sie sich gerne an die Verwaltung des Hauptfriedhofs wenden."
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Übersichtsplan mit Defiziten.

Blaue Punkte zeigen zukünftige Wasserstellen.
Bei meinen Besuchen während der Bauphase auf dem Friedhof
sprach ich zwangsläufig mit Friedhofsbesucher,
die auf dem Plan "ihren" Brunnen suchten.
Demnach gibt es ein auffallendes Informations-Defizit.

Nicht wörtliche, aber sinngemäß erlebte Reaktionen:
"..Habe ich "meinen" Brunnen nicht gefunden, so befällt mich ein ungutes Gefühl der Unsicherheit. Entweder ich bin nicht clever genug, um diesen Plan - ohne Gewann-Angaben - zu lesen, oder der Brunnen ist jetzt weg und bei der Planung eventuell nicht mehr berücksichtigt worden."
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Neuer Übersichtsplan mit allen Informationen.

Hier als PDF-Datei einzusehen.

In der Friedhofsverwaltung hängt ein Plan des bearbeitenden Ingenieurbüros für diese Projekt aus, der Antworten auf die Lage aller, auch der denkmalgeschüzten Schöpfstellen gibt. Dieser Plan zeigt, wenn auch für den Laien nicht sofort zu erkennen, was der Friedhofsbesucher an den Aushängekästen nicht findet. Diese Informationen des Ingenieurbüros wurden nun übertragen. Hier steht jetzt ein Plan in bekannten Form zur Verfügung, der klar darstellt, welcher Brunnen ist in der Zukunft nicht mehr an das Brauchwasser-Leitungsnetz angeschlossen und wo und in welchem Gewann sind die wegfallenden Brunnen?
Ganz einfach: () Grüner Punkt = in Planung. () Roter Punkt = Wegfall.
Macht man sich die Mühe und zählt alle Wasserstellen zusammen, so sind auf dem Plan 153 Stellen als Zapfstellen (Brunnen) ausgewiesen. Allerdings ist auch zu erkennen, daß 46 Stellen bei der Planung aus dem Raster fallen, was bedeutet, daß es ab Frühjahr 2018 auf dem Hauptfriedhof ca. 30% Brunnen bzw. Wasserschöpfbecken weniger gibt.
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Die Liste und Arbeits-Datei mit allen Informationen.

Hier als PDF-Datei einzusehen.

Die Informationen, die man dem Plan des Ingenieurbüros während den Öffnungszeiten der Verwaltung entnehmen kann, sind für die Bearbeitung eines neuen Planes sortiert und die Aussagen in einer übersichtlichen Datei zusammengefaßt worden.

Darin finden Sie die Antwort auf Planung JA oder NEIN, Gewann-Angaben, Brunnenbezeichnung alt und neu, Angaben über Denkmalschutz und Auswirkungen pro Gewann. Weiterhin Berechnungen, wieviel Prozent der Brunnen entfallen pro Gewann. (statistisch errechnete Angaben)

Die Arbeits-Datei zeigt Berechnungen von 0 % und 16,67 % über 50% bis 100 % zukünftig fehlende Schöpfstellen pro Gewann.

Die Übersicht liegt hier in einer PDF-Datei mit allen Daten zur Einsicht vor, die die oben angesprochene Fragen beantwortet: Wo und in welchem Gewann sind die wegfallenden Brunnen?

Alle Erhebungen sowie Angaben nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr.

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Kein Trinkwasser

Hinweisschilder an jeder Wasserstelle

Das neue Leitungsnetz versorgt die verbliebenen Wasserschöpfbecken nicht mehr mit Trikwasser. Der Hinweis "KEIN TRINKWASSER" befindet sich jetzt an jedem Brunnen. 
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Positiv ist anzumerken, daß nach Abschluß der Renovierungsarbeiten wieder alle unter Denkmalschutz stehenden Wasserschöpfbecken oder Wasserzapfstellen funktionstüchtig sind. Weiterhin ist eine Kennzeichnung an jedem verbliebenen "Brunnen" angebracht.
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© Fester, 2018