(2) Alte Bilder

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Sucht man in alten Dokumenten über die Stadt Frankfurt am Main, wird man auch zu diesem Thema fündig.
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Überblick
Alte Bilder
Rundum faszinierend
Der Stamm
Das Fällen im März 2006
Alter und die Ringe
Trauer
Neuer Baum
Reaktionen, Randnotizen
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Ein alter Stich von Friedrich Rumpf (1795-1867) aus der Zeit um 1828, dem Jahr der Friedhofseröffnung, gibt deutlich zu erkennen, daß sich im Bereich (rechts im Bild) der Grüften eine Baumgruppe befindet, deren Form und Wuchs allerdings nicht einer Buche ähneln.
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rotbuche btn nix 10x10 Diese Foto aus den 50er Jahren - ein "Dachbodenfund" - zeigt den östlichen Bereich von Gewann C mit der alles überragenden Rotbuche. Ortsbeschreibung in alten Dokumenten: 20 Meter westlich der Gruft Nr. 38, sowie  20 nördlich der Mauer an der Rat-Beil-Strasse.
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rotbuche btn nix 10x10 Diese Foto aus dem Archiv des Instituts für Stadtgeschichte, Frankfurt am Main zeigt den Baum noch mit dem schwer tragenden Ast, der später entfernt wurde und die Wunde entstehen ließ, die sich leider nicht mehr geschlossen hat. Fachleute vermuten, daß hier die Ursache für die Überfeuchtung zu suchen ist. Das Foto trägt die Nummer: S7C 1998/27.362 ISG Frankfurt a. M
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Internetseite von der Stadt Frankfurt am Main "FRANKFURT.DE" (2006): Hier wird die Rotbuche beschrieben und es werden drei Fotos gezeigt. Klicken Sie auf die Fotos, um die volle verfügbare Größe anzuzeigen. In der folgenden Zeit wurden der Hinweis auf diesen Baum und die dazugehörigen Abbildungen aus der Internetseite entfernt.
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Zustandsbeschreibung vom 1. Februar 1988:
Sehr starker Einzelbaum (Rotbuche = Fagus silvatica), am Grüfteweg (gegenüber der Gruft Nr. 38) auf dem Hauptfriedhof, etwa 60 m nördlich des Einganges Rat Beil Straße. Gewaltige Stammpartie mit markanten und ausgeprägten Wurzelanläufen. Ferner Stammhohlkehlen und -beulen; Stamm leicht drehwüchsig; eine große Morschung auf der Nordseite des Stammes wurde seinerzeit, baumchirurgisch behandelt.
Am Fuße dieser Wundstelle haben sich zahlreiche Pilzfruchtkörper angesiedelt; im Zuge der Behandlung wurde auch ein Drainageröhrchen verbaut.
Der Baum (vor allem die Krone) ist stark zur Ostseite (Richtung Grüfte) geneigt; erste stärkere Grünäste ab etwa 3 m Höhe horizontal abgehend; Kronenbildung ab ca. 4 m durch einige Starkäste, die häufig in schrägem Winkel zum Licht streben, sich reich weiter verzweigen und oben recht weit ausladen; diese Äste erscheinen bruchgefährdet; mitunter wurden auch Kronenäste entfernt (teils beginnende Faulherdbildungen an den Schnittstellen). Von Linden, Birken Eiben und Strauchwerk umgeben - jedoch kaum in der Krone bedrängt. Äste teilweise miteinander verwachsen; wenige, geringe Dürräste; leichter Fruchtbehang.
Höhe: 23 m ; Durchmesser: 5,90 m ; Zustand - gut ; Alter ca. 150 Jahre ?
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Die Stadt Frankfurt am Main teilte zudem auf ihrer Internetsete mit: Rotbuche auf dem Frankfurter Hauptfriedhof. Der Baum steht nicht mehr. Er musste im März 2006 leider gefällt werden; er war so sehr von Pilzen zersetzt, dass er umzufallen drohre.

Art: Rotbuche (Fagus sylvatica)
Alter: ca. 175 Jahre
Stammumfang: 6 Meter
Kronendurchmesser: 20 Meter
Höhe: ca. 24 Meter
Standort: im südlichen Friedhofsteil gegenüber den Grüften
Mitgeschützter Umkreis: 10 Meter (Grabstätten dürfen weiterhin genutzt werden)

Wissenswertes und Besonderes über die Rotbuche. Die Rotbuche war ein sehr starkes und gewaltiges Exemplar ihrer Art. Sie fügte sich idyllisch in ihre Friedhofsumgebung aus Bäumen, Büschen und alten Grabsteinen ein. Vor langer Zeit verschlang ihr Stamm sogar einen Begrenzungsstein und gab ihn nicht mehr her.

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Diese alte Zeichnung aus dem Jahre 1905 gibt Aufschluß über das Geheimnis des oft zitierten Steines, der in den Baum eingewachsen sein sollte. Es handelt sich also nicht um einen Grabstein, wie in mancher Literatur zu lesen, sondern es geht hier um einen Stein einer Einfriedigung. Die Zeichnung wurde von einem Architekten angefertigt, der mit "Graeff" unterzeichnete und zeigt die Grabstätte von Metzler.

In dem "Auszug-Protokolls des Friedhofs-Amtes" vom 2. März 1914 ist unter anderem folgender Beschluß festgeschrieben: "...Der an der Grabstätte v. Metzler stehende Baum soll erhalten werden. Insoweit die Nutzungsberechtigten der anstoßenden Grabstätten diese nicht als Urnengräber weiter benutzen wollen, oder überhaupt auf die Weiterbenutzung verzichten, sind ihnen Ersatzgräber zuzuweisen.."

Unten: Der Stein im Baumstumpf wurde freigelegt. Ende Mai 2007 wurde in Gewann C der verbliebene Baumstumpf abgetragen.

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Freigelegter Begrenzungsstein btn nix 10x10 Freigelegter Begrenzungsstein btn nix 10x10 Grabstätte von Metzler
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