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Mord an Hermann Lichtenstein 3/4  

 

Das Grabmal von Hermann Lichtenstein (1852-1904)
Alte Dokumente zeigen, wie das Grabdenkmal ausgesehen haben könnte.
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1948 Paul Lichtenstein, Freiburg Breisgau, Hansjakobstr. 2 (Sohn) schreibt am 06.05.1948: "...gebe Pflegeauftrag an Gärtnerei Werner, Frankfurt am Main, Hansteinstrasse 1
für die Grabstätte Nr. 1451 und 1452"


1970 Margarethe Waldvogel geb. Lichtenstein, (*1889) Singen (Hohentwiel), Schillerstrasse 9 (Tochter) schreibt am 02.02.1970: "...bitte das Grab meines Vaters Hermann Lichtenstein (1852-1904) aufzulösen.."


1970 Friedhofs und Bestattungsamt
Verfügung vom 05.02.1970 Friedhofs und Bestattungsamt:
Da auf den Weitererwerb verzichtet wurde, ist die Grabstätte gärtnerisch abzuräumen, der Grabstein zu entfernen und die Herrichtung des Grabes zur Veräußerung zu veranlassen.

Gewann F 1451 / F 1452 - 2 Gräber der Preisklasse III je Länge 2,27, Breite 1,14
1974 neue Bestattung auf F 1451
1978 neue Bestattung auf F 1452

Bild oben: Die von der Städtischen Friedhofs-Commission am 03.09.1904 genehmigte Zeichnung für das Grabdenkmal für Hermann Lichtenstein.
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Mutmaßung
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Man kann von der Vermutung ausgehen, daß das Grabmal, was 1970 abgeräumt wurde, heute noch als Grabdenkmal (vielleicht leicht verändert) besteht.

Das linke Foto zeigt ein sehr ähnliches Grabmal was 1875 nach dem Entwurf des Bildhauers Johann Daniel Walluf (1830-1893) errichtet wurde. Es steht im Gewann F 467 an der Mauer zu Gewann III. (Foto vom 29. November 2004).

Das Bild rechts daneben ist einen Fotomontage, wie das Grabdenkmal des Hermann Lichtenstein vielleicht hätte ausgesehen.

Es wurden bisher keine Fotos der ursprünglichen Grabanlage gefunden.
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Grabstätten F 1451 und F 1452 (Aufnahmen von 2004)
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Grabmal rückwärts an- schließend:
Großes schwarzes Kreuz (Foto v. 29.11.2004)
Mathias Hild (1831-1901)
Anna Fischer
geb. Hild (1872-1930)
Philipp Fischer (1864-1915)
Philipp Fischer (1905-1979)
Eva Fischer (1900-1988)
  Grabmale in Sichtweite:(schwarze Säule)
Toni Marx geb. Heppner
(1881-1929)
Paula Marx geb. Heppner
(1884-1903)
(Foto v. 29.11.2004)
  Grabmale in Sichtweite:
F 1588
Familie August Weicker
(mit Engel auf großem schwarzen Sockel)
Toni und Pauls Marx geb. Heppner (schwarze Säule)
(Foto v. 29.11.2004) 
  Grabmale in Sichtweite:
Anton Urspruch (1850-1907) F 1569
Komponist und Musikdirektor
(Foto v. 29.11.2004)
Die hier fotografierten Grabstätten liegen in unmittelbarer Nähe der ursprünglichen Grabstätte von Hermann Lichtenstein, also in Sichtweite. 
1 linie gruen 900
lichtenstein 17s btn nix 10x10 Es könnte nun sein, daß Fotos aus der Vergangenheit bestehen und gesichtet werden, die hautsächlich ein anders Grab zeigen, jedoch eventuell auch das Monument der Grabstätte Lichtensteins, wie Zeichnung ganz oben, abbilden. Wenn Sie also ein solches Foto sehen, so schreiben Sie bitte an den Webmaster dieser Internetseite.
Foto oben: Die Denkmäler von Familie August Weicker (mit Engel auf großem schwarzen Sockel) und von Anton Urspruch (1850-1907) F 1569, dem Komponist und Musikdirektor sind schon oft abgelichtet worden.

 

Vielen Dank an Herrn Dieter Georg, Frankfurt am Main für die Recherche und die zur Verfügung gestellten Daten und Bilder.

Zum Thema "Lichtenstein" gibt es auch Presse-Reaktionen. Lesen Sie hier.

 

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